Die Geschichte von Schalke 04

Am 4. Mai 1904 wird der Fussballverein Westfalia Schalke gegründet. 

In den folgenden Jahren spielt die Mannschaft auf verschiedenen Bolzplätzen in Gelsenkirchen. Da den Verein wie vielen anderen auch grosse Geldsorgen plagen beschliessen die Mitglieder 1907 Mitgliedsbeiträge einzuführen. Diese liegen bei 10 Pfennig im Monat. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verein ca. 40 Mitglieder. 

1909 wird der Verein als anerkannter Verein in das Vereinsregister der Stadt eingetragen. Da der Verein ohne fremde Hilfe nicht weiter nach vorne kommt, schliesst man sich am 13. Februar 1912 dem Schalker Turnverein 1877 an. Die ehemalige Westfalia bildet fortan die Fussballabteilung des Turnvereins. 

Ab dem Jahre 1914 wird der Spielbetrieb aufgrund des 1 Weltkrieges nach und nach eingestellt, da immer mehr Männer einberufen werden. Trotzdem wird 1915 der Verein Westfalia Schalke neu gegründet und der Platz des Turnvereins genutzt. Am 25. Mai 1919 bestreitet Ernst Kuzorra sein erstes Spiel für die Schalker in einer Jugendmannschaft und wird am 17. Februar 1920 offizielles Vereinsmitglied. 

Am 24. Juli 1919 wird aus dem Schalker Turnverein 1877 und dem Sportverein Westfalia Schalke der Turn- und Sportverein Schalke 1877 gegründet. 

Der Verein macht am 6. Juni 1920 den Aufstieg von der B in die A-Klasse perfekt und gewinnt am 8 Mai 1921 auf Anhieb die Meisterschaft. Am 20. Mai 1923 wird Schalke Kreisliga-Gruppenmeister. Zugleich wird die Bezeichnung „Knappen“ geboren. 

Nachdem sich die Turner und Fussballer am 5 Januar 1924 abermals trennen wird der „Fussballclub Schalke 04“ gegründet. Blau und Weiss sind die neuen Vereinsfarben. Zum ersten Mal macht in dieser Saison der damals 19-jährige Ernst Kuzorra (16. 10. 1905 bis 1. 1. 1990) von sich reden. Ihm folgt etwas später Fritz Szepan (2. 9. 1907 bis 14. 12. 1974), der am 7. Mai 1924 Mitglied wird. 

Heinz Ludewig (ehemaliger Duisburger Nationalspieler) wird am 3 April 1925 als erster richtiger Trainer verpflichtet. Im Mai desselben Jahres werden 3 Meisterschaften eingefahren. Das erste Aufeinandertreffen mit dem BVB endet 4:2 für S04. Die besondere Spielweise der Knappen „Kurz und flach wandert der Ball von Mann zu Mann” bringt uns den noch heute bekannten Begriff. Der„Schalker Kreisel” ist geboren. 

Am 11. April 1926 wird Schalke Meister in der Keisliga und schaffen somit den Sprung in die Gauliga Ruhr, die damalige höchste deutsche Spielklasse. 

Knapp ein Jahr später gewinnt Schalke auch hier am 27. Februar 1927 die Meisterschaft In einer Mitgliederversammlung am 19. Juni 1927 wird der Bau eines neuen Stadions beschlossen. Der Österreicher Gustav Wieser wird neuer Trainer. 

Am 20. November 1927 wird Ernst Kuzorra als erster Schalker in die Nationalmannschaft berufen. Er schiesst in zwölf Partien sieben Tore. 

Da die Stadt Gelsenkirchen beim Bau der neuen Glückauf Kampfbahn finanzielle Hilfe geleistet hat wird aus Dankbarkeit im Frühjahr 1928 der Vereinsname in „FC Gelsenkirchen-Schalke 04“ geändert. Im August 1930 dann der erste Skandal :Der Westdeutsche Spielverband erklärt 14 Spieler aus der 1. Mannschaft, die für Spiele und Training ein damals verbotenes Handgeld von zehn Mark – erlaubt sind fünf – erhalten haben, zu Berufsspielern und sperrt sie damit. Schalke 04 wird bis zur Zahlung einer Strafe von 1. 600 Mark aus dem WSV ausgeschlossen, am 23. Januar 1931 hebt der Verband dieses Urteil wieder auf. 70000 Zuschauer verfolgen am 1. Juni 1931 das erste Spiel nach der Aufhebung des Urteils. Es endete gegen Fortuna Düsseldorf 1:0. Schalke 04 gewinnt am 24. Juni 1934 durch Tore von Kuzorra und Szepan gegen den Favoriten 1 FC Nürnberg und wird somit erstmals deutscher Fussballmeister. Trainer ist zu diesem Zeitpunkt Hans Schmidt. 

6:4 gegen den VfB Stuttgart am 23. Juni 1935. 74. 000 Zuschauer erleben in Köln die Treffer von Ernst Pörtgen (3), Ernst Kalwitzki, Ala Urban und Rudi Gellesch und zugleich auch die zweite Meisterschaft. 

Die dritte deutsche Meisterschaft dann am 20. Juni 1937. 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg. Ernst Kalwitzki und Ernst Pörtgen treffen beim 2:0 Sieg erfolgreich. 101. 000 Zuschauer sahen die Partie im Berliner Olympiastadion. Schalke gewinnt am 9. Januar 1938 den Pokal des Jahres 1937. Durch ein 2:1 über Fortuna Düsseldorf schaffen die Knappen als erster deutscher Verein das „Double“. 

Mit 9:0 gewinnen die Knappen am 18. Juni 1939 das Endspiel um die Meisterschaft gegen Admira Wien. Die Meisterelf gilt noch heute als die beste Mannschaft, die je für den Verein gespielt hat. Nach dem glanzvollen Sieg zieht sich der damalige Trainer Unkel ins zweite Glied zurück, Nachfolger wird Heinrich Tschenscher. Die „dritte Schalker Generation“ – Spieler wie Herbert „Budde“ Burdenski, Willi Schuh und Bernhard „Natz“ Füller kommen gerade aus der Jugend – fährt am 21. Juli 1940 den fünften Meistertitel ein. Mit 1:0 (Kalwitzki) schlägt das Team den Dresdner SC. Dank eines 2:0 gegen Vienna Wien gewinnen die Königsblauen am 5 Juli 1942 ihre sechste deutsche Meisterschaft. Die Tore vor 90. 000 in Berlin erzielen Kalwitzki (14. ) und Szepan (42. ). 

Hiernach kommt eine lange Durststrecke für den Verein. Am 31. August 1949 übernimmt Fritz Szepan zusätzlich das Traineramt. Am 12. November 1950 beenden Ernst Kuzorra und Fritz Szepan vor 25. 000 Zuschauern in der Glückauf-Kampfbahn ihre legendären Karrieren als Spieler. 

16. Juli 1954

Grosser Empfang für Berni Klodt durch 60. 000 Menschen in Gelsenkirchen. Er zählt zum Kader der deutschen Nationalmannschaft, die in der Schweiz gegen Ungarn den WM-Titel gewonnen hat. 

20. Juli 1954 

Edi Frühwirth, bis dahin für die Nationalmannschaft des WM-Dritten Österreich zuständig, kommt als neuer Trainer. Er löst Fritz Szepan ab. Die siebte deutsche Meisterschaft wird gegen den Hamburger SV erkämpft. Mit 3:0 bezwingen die Knappen am 18. Mai 1958 vor über 80. 000 Zuschauern in Hannover die Elf um Uwe Seeler. Kapitän Berni Klodt sorgt für die 2:0-Pausenführung, Manni Kreuz schliesslich für das 3:0. 

1958/1959 

Der Einzug ins Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister ist eine kleine Sensation. Schliesslich schalten die Knappen mit den Wolverhampton Wanderers den englischen Titelträger aus, ehe sie an Atletico Madrid scheitern. 

Am 12. Dezember 1961 macht der Verein erneut negative Schlagzeilen. Die Steuerfahndung ermittelt. Dabei kommt heraus, dass der Vorsitzende Dr. König und Kassierer Hans Asbeck seit 1959 rund 150. 000 Mark an Handgeldern und Prämien aus einer „schwarzen Kasse“ bezahlt haben. König wird zu 4. 000 und Asbeck zu 3. 500 Mark Geldstrafe verurteilt. 

Einführung der Bundesliga 

Das erste Spiel in der neu gegründeten Bundesliga bestreiten die Schalker am 24. August 1963 34. 000 erleben einen 2:0-Sieg (Tore: Willi Koslowski und Waldi Gerhardt) über den VfB Stuttgart. Erster Bundesliga-Trainer ist Georg Gawliczek. Er ist auch der erste Trainer, der auf Schalke hinausgeworfen wird: Vor dem letzten Spieltag übernimmt Fritz Langner das Amt. Die Knappen belegen am Ende den achten Rang in der Tabelle. 

15. Juni 1964 

Der DFB will Schalke 04 die Lizenz entziehen, da die Gefahr besteht, dass der verschuldete Verein seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Die Knappen reagieren und verkaufen am 20. Juni 1964 die Glückauf-Kampfbahn für 850. 000 Mark an die Stadt Gelsenkirchen, die eine Bedingung stellt: Der Schalker Vorstand um Dr. Königsoll muss zurücktreten. Am 22. Juli 1964 ergreift, von den Mitgliedern dazu gedrängt, Fritz Szepan in höchster Not das Steuer. 

15. Mai 1965 

Schalke, obwohl mit fünf Nationalspielern gespickt (Koslowski, Libuda, Herrmann, Nowak, Schulz), landet auf dem letzten Platz. Da der DFB aber die Liga von 16 auf 18 Vereine aufstockt, und Hertha BSC keine Lizenz bekommt, bleiben die Knappen in der Liga. 

1965/1966 

Eine Zittersaison: Erst im achten Spiel gibt es den ersten Sieg für Schalke, das im Schlussspurt den Klassenerhalt schafft. 

Auf dem Bökelberg erlebt Schalke die schlimmste Niederlage in der Bundesliga: Borussia Mönchengladbach gewinnt mit 11:0 am 7. Januar 1967 

1967 

Die Stadt Gelsenkirchen beschliesst, ein neues Stadion zu bauen. Um angesichts der Weltmeisterschaft 1974 von Bund und Land Zuschüsse zu bekommen, wird das Parkstadion gebaut und mit einer Laufbahn ausgestattet. 

27. September 1967 

Günter Siebert (36) wird zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Im November feuert er Karl-Heinz Marotzke und setzt Günter Brocker auf die Trainerbank. Der Klassenerhalt gelingt sicher. Mit Trainer Rudi Gutendorf kommt am 22 November 1968 der nächste Trainer nach Gelsenkirchen. Gutendorf hievt die Knappen auf Rang sieben. 

15. April 1970 

Nach elf Jahren Pause kicken die Schalker wieder europäisch. Mit Erfolg, denn S04 scheidet erst im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen Manchester City aus. Dem 1:0-Sieg durch „Stan“ Libudas Tor gegen die favorisierten Engländer in der Glückauf-Kampfbahn folgt im Hexenkessel an der Maine Road ein 1:5. Klaus Fischer erzielt am 28 August 1970 beim 1:1 in Stuttgart sein erstes Bundesliga-Tor für Schalke 04. Ein paar Tage später wird Rudi Gutendorf gefeuert. Assistent Slobodan Cendic übernimmt. 

17. April 1971 

0:1 verlieren die Schalker zu Hause gegen Arminia Bielefeld. Was keiner ahnt: Für 2. 300 Mark pro Kopf lassen sich die Knappen bereitwillig bezwingen. Die Partie ist eine von jenen, die zum so genannten „Bundesliga-Skandal“ zählen, der durch viele verschobene Spielausgänge querbeet durch die Liga ausgelöst wird. Am Ende werden 53 Spieler, zwei Trainer und sechs Funktionäre aus vielen Vereinen verurteilt. Gesperrt werden Galbierz (inzwischen Wuppertaler SV), Pirkner (Österreich), Pohlschmidt (Teutonia Münster) und Sobieray. Die übrigen Spieler bestreiten vor einem ordentlichen Gericht unter Eid, Geld genommen zu haben. Doch schliesslich bricht das Lügengerüst zusammen. Am 22. Dezember 1975 werden vor dem Essener Landgericht die Prozesse wegen Meineids abgeschlossen. Gegen die Spieler werden Geldstrafen ausgesprochen. 

1971/1972 

Mit dem Jugoslawen Ivica Horvat kommt ein neuer Trainer an den Schalker Markt. Auch die Kremers-Zwillinge Erwin und Helmut aus Offenbach heuern bei den Knappen an. 

Durch einen 5:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern wird Schalke am 1. Juli 1972 zum zweiten Mal deutscher Pokalsieger. Die Torschützen in Hannover sind Helmut Kremers (2), Klaus Scheer, Aki Lütkebohmert und Klaus Fischer. 

Das letzte Ligaspiel in der Glückauf-Kampfbahn (2:0 gegen den HSV) vor dem Umzug in das über 70. 000 Zuschauer fassende, 56 Millionen Mark teure Parkstadion findet am 9. Juni 1973 statt. Die neue Spielstätte wird am 4. August 1973 mit einem 1:3 gegen Feyenoord Rotterdam eingeweiht. Am 11. August 1973 läuft der bisher jüngste Schalker Bundesligaspieler Rüdiger Abramczik mit 17 Jahren und 175 Tagen auf. 

Vertragsunterzeichnung mit Trainer Max Merkel am 5 Juni 1975. Er löst in der neuen Saison Horvat ab. Kein Jahr später wird er am 9. März 1976 schon wieder entlassen. Neuer Trainer wird Friedel Rausch. 

Mit 29 Treffern wird Klaus Fischer am 11. Juni 1976 der erste Schalker Torschützenkönig in der Bundesliga. 

Mit einem 7:0 beim FC Bayern München gelingt Schalke am 9 Oktober 1976 der bisher höchste Sieg seiner Bundesligageschichte. Im Olympiastadion sorgen Klaus Fischer (4), Manni Dubski, Rüdiger Abramczik und Erwin Kremers für das Torfestival. 

Am 5 Juli 1977 verpflichtet Präsident Hütsch den Ungar Emil „Don Emilio“ Österreicher als neuen Manager des Vereins. Ernst Kuzorra lehnt ihn ab und tritt am 26. November von seinem Amt zurück. Im November 1977 wird Trainer Friedel Rausch vom DFB für vier Monate gesperrt. Er gibt zu, Schalke 04 einst um 25. 000 Mark betrogen zu haben. Zwei Tage nach seiner Verurteilung wird er aufgrund des sportlichen Misserfolgs entlassen. 

Günter Siebert löst am 9 März 1978 den bisherigen Präsidenten Hütsch ab. Am 2 Dezember 1979 wird Günter Siebert vom Verwaltungsrat abgesetzt. „Engpässe gegenüber Kreditinstituten“ drücken den Verein, ausserdem werden dem Präsidenten Satzungsverstösse vorgeworfen. Und was nur „auf Schalke“ möglich ist: Der entlassene Präsident wird umgehend wieder Manager des Vereins. Sieberts kommissarischer Nachfolger auf dem Präsidentenstuhl wird nach Beschluss des Verwaltungsrats dessen Vorsitzender Hans-Joachim Fenne. Eine der ersten Massnahmen des neuen Vorstands ist der Rausschmiss von Trainer Gyula Lorant. Es folgt Dietmar Schwager, der seinerseits jedoch noch vor Saisonende von Fahrudin Jusufi abgelöst wird. Am Ende des „Drei-Trainer-Jahres“ ist Schalke Achter. Im Januar 1980 tritt der Verwaltungsrat zurück. Manager Günter Siebert lässt sich am 31. Januar freiwillig beurlauben. Am 9. Oktober einigen sich der Vorstand und Siebert auf eine Abfindungszahlung von 180. 000 Mark. Präsident Fenne wird auf der Jahreshauptversammlung am 6 Mai 1980 von den Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit bestätigt. 3, 5 Millionen Mark Schulden drücken den Verein. 

Am 15. Mai 1981 wird Rudi Assauer von Präsident Fenne als Manager verpflichtet. 

Der erste Abstieg in die 2 Bundesliga ist am 13. Juni 1981 perfekt. Schalke belegt nur den 17 Tabellenplatz. Ein knappes Jahr später schaffen die Schalker den direkten Wiederaufstieg. 

Am 19. Juni 1983 steigt Schalke zum zweiten Male in die 2. Liga ab 

Ein Stern geht auf: Mit dem 17-jährigen Olaf Thon debütiert am 6 August 1983 beim 3:0 gegen den SC Charlottenburg ein hoffnungsvolles Talent aus der eigenen Jugend. 

Dank eines 2:0 (Kruse und Berge) bei Fortuna Köln steigt Schalke am 20 Mai 1984 abermals in die erste Liga auf. 

Präsident Fenne verpflichtet am 24 Juni 1986 Rolf Schafstall als neuen Trainer für Didi Ferner. 

Nach einer langen Vorstand-Sitzung ist Manager Rudi Assauer im Dezember 1986 seinen Job los. Kurze Zeit später tritt Präsident Fenne „aus persönlichen Gründen“ zurück. 

Siebert, zum Dritten: Er verlässt seine Wohninsel Gran Canaria und gewinnt am 2. Februar 1987 die Wahl bei der Jahreshauptversammlung. Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs zelebriert Papst Johannes Paul II am 2. Mai 1987 im ausverkauften Parkstadion eine Messe und wird zum Ehrenmitglied des Vereins gemacht. Trainer Rolf Schafstall, mittlerweile bei allen Schalkern stark umstritten, kündigt am 7. Dezember 1987 von selbst und wechselt zu Bayer Uerdingen. Siebert holt am 29. Dezember Horst Franz. 

Mit einer 1:8-Pleite beim FC Bayern beginnt am 2 April 1988 eine Serie von acht Spielen ohne Sieg. Schalke steigt als Tabellenletzter der Bundesliga ab. Olaf Thon wechselt zum FC Bayern. 

Am 19 September 1988 stellt Präsident Günter Siebert in der Erwartung eines positiven Ausgangs überraschend auf der Jahreshauptversammlung die Vertrauensfrage. Die Mehrheit stimmt knapp gegen ihn. Er tritt zurück. Schalke ist zu diesem Zeitpunkt 19. der 2. Liga. Am Tag vor der Versammlung ist Trainer Franz entlassen worden, ihn ersetzt Mit Michael Zylka gewinnt ein Unbekannter dank besserer Vortragskunst am 21 November 1988 die Präsidentenwahl. Zylka geht als „Drei-Tage-Präsident“ in die Vereinsgeschichte ein. Am 24. November legt er sein Amt nieder. Er findet in Vorstand und Verwaltungsrat keine Zustimmung für ein langfristiges Engagement von Manager Rolf Rüssmann. 

Der Klinikbesitzer Günter Eichberg wird mit einer überwältigenden Mehrheit am 16 Januar 1989 ins Präsidentenamt gewählt. Es beginnt die Ära des „Sonnenkönigs“. Siebert gründet am 15 Februar 1989 die Schalke 04 Marketing GmbH. Er ist alleiniger Gesellschafter, sein neuer Geschäftsstellenleiter Dr. Heinz-Helmut Wehrmann ist Geschäftsführer. 

Helmut Kremers wird im April 1989 neuer Manager, Eichbergs Wunschkandidat Peter Neururer wird Trainer. Mit ihm hält der Verein die Klasse. Trotz hervorragender Arbeit und dem zweiten Tabellenplatz schmeisst Eichberg am 13 November1990 Trainer Peter Neururer raus und verpflichtet Aleksandar Ristic. Dem FC Schalke 04 gelingt am 16 Juni 1991 nach dreijähriger Abwesenheit wieder der Sprung in die erste Bundesliga. 

Günter Netzer, bis dahin einige Wochen als Berater Günter Eichbergs tätig, löst am 1 August 1991 Kremers als Manager des Vereins ab. Netzer geht als „Telefonmanager“ in die Schalker Geschichte ein. „Auf Schalke“ lässt er sich nur selten sehen. Im April 1992 trennt man sich von Manager Günter Netzer und einen Tag später auch von Trainer Aleksandar Ristic. Wieder einmal sitzt Klaus Fischer auf der Schalker Trainerbank. 

Udo Lattek wird zur Überraschung aller am 14 Juni 1992 neuer Trainer der Knappen. Fischer wird die Amateurmannschaft zugewiesen. Kein Aprilsscherz, aber am 1. April 1993 steht Eichberg und somit Schalke das Wasser bis zum Hals. Der Lizenzentzug droht, zumal der DFB die Auflösung der Marketing-GmbH verlangt, die knapp 20 Millionen Mark Schulden angehäuft hat. Eichberg holt Rudi Assauer als Manager zurück. Am 16. Oktober 1993 wird Helmut Schulte, der Lattek im Januar als Trainer abgelöst hat, nach einem 1:3 gegen den SC Freiburg und 5:15 Punkten gefeuert. Nachfolger Jörg Berger startet mit einer 1:5-Klatsche in Leverkusen. Einen Tag später tritt Günter Eichberg zurück. Bei der Mitgliederversammlung am 7 Februar 1994 wird nach Eichbergs Rücktritt der Fleischproduzenten Bernd Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück zum neuen Schalke-Boss gewählt. Am 7 Juni 1994 kommt Olaf Thon zurück. Olaf unterschreibt sechs Jahre nach seinem Weggang zu Bayern München erneut einen Vertrag „auf Schalke“. 

Am 12. September 1994 wird bei der Jahreshauptversammlung Helmut Kremers zum neuen Präsidenten gewählt nachdem wenige Wochen zuvor am 1 Juli Bernd Tönnies an den Folgen einer Nierentransplantation verstorben ist. Die negativen Schlagzeilen erreichen am 23 Oktober 1994 einen neuen Höhepunkt. Zunächst stürzt der Verwaltungsrat den Vorstand und wirft ihm Inkompetenz vor. Der Verwaltungsrat verlangt eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Dann beurlaubt der amtierende Vorstand Rudi Assauer, der jedoch einen Tag später wieder im Amt ist. Bei einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung am Abend vor dem Nikolaus kommt die erforderliche Zweidrittelmehrheit für eine Satzungsänderung zustande. Kern der Satzungsänderung ist, dass der Vorstand nicht mehr unmittelbar auf einer Mitgliederversammlung durch die anwesenden Vereinsmitglieder gewählt wird. Die Schalker Vereinsfamilie bestimmt jetzt einen Aufsichtsrat, der dann wiederum einen Vorstand bestellt. Am Tag nach der Versammlung tritt der amtierende Vorstand wie verabredet zurück. 

12. Dezember 1994 

Der Vorstand wird bestellt: Vorsitzender wird Gerd Rehberg, Josef Schnusenberg sein Vize. Sie sind ehrenamtlich tätig. Ausserdem gibt es erstmals zwei hauptamtliche Vorstandsmitglieder: Manager Rudi Assauer und Geschäftsführer Peter Peters. 

17. August 1995 

Den ersten Aufsichtsrat bilden Clemens Tönnies, Jürgen W. Möllemann, Herbert Burdenski, Hans Kleine-Büning, Dr. Peter Paziorek und Rüdiger Höffken. Der Vorstand verkündet, dass man Verhandlungen über ein neues Fussballstadion aufgenommen habe. 

Für Jörg Berger, der am 3. Oktober 1996 entlassen wird, kommt am 8. Oktober1996 Huub Stevens der bis dahin den holländischen Club Roda Kerkrade trainierte und im Uefapokal gegen Schalke ausschied. 

Der absolute Höhepunkt wird am 21. Mai 1997 erreicht. Der FC Schalke 04 gewinnt nach einem an Spannung nicht zu überbietenden Spiel gegen Inter Mailand erstmals den UEFA-Cup. Das Hinspiel am 7. Mai im Parkstadion endete mit einem 1:0-Sieg durch ein Tor von Marc Wilmots. Dank Ivan Zamoranos Tor kurz vor Schluss erreicht Inter im Rückspiel die Verlängerung. Das Elfmeterschiessen endet mit 4:1 klar zu Schalker Gunsten. Ingo Anderbrügge, Martin Max, Olaf Thon und Marc Wilmots behalten vor 25. 000 mitgereisten Schalker Fans im mit 81. 675 Zuschauern ausverkauften Giuseppe-Meazza-Stadion die Nerven. 

Der 21 November 1998 wird als Offizieller Baubeginn der Arena Auf Schalke notiert. Am 3. Januar 2000 kommt der bisher teuerste Spieler zu den Schalkern. „Emile“ Lokonda Mpenza kommt für 17 Millionen Mark von Standard Lüttich . 

Die FC Schalke 04 Aktiengesellschaft wird mit Datum 24. Juli 2000 ins Handelsregister eingetragen. 

Der 19. Mai 2001 dürfte bei allen ein unvergessener Tag bleiben. Die achte deutsche Meisterschaft ist zum Greifen nah. Am letzten Spieltag besiegen die Knappen Unterhaching mit 5:3. Als HSV-Stürmer Barbarez in der 90. Minute das 1:0 gegen Bayern München erzielt, ist FC Schalke 04 Deutscher Meister. Erst eine umstrittene Freistossentscheidung in der 94. Minute bringt den Bayern noch das 1:1 durch Patrick Andersson. Die Königsblauen müssen sich mit dem Titel „Meister der Herzen“ begnügen und ziehen als Tabellenzweiter erstmals in die Champions League ein. Es schmerzt noch heute, wenn man die Bilder mal wieder sieht. Eine Woche nach der Meisterschaftstragödie am 26 Mai steht der FC Schalke 04 erstmals seit 1972 wieder in einem Finale um den DFB-Pokal. Gegen den Regionalligisten Union Berlin bringen zwei Tore von Jörg Böhme den 2:0-Sieg. Somit besorgt uns der Verein wenigstens hier noch ein paar Freudentränen. 

Ein Jahr später, steht unsere Elf abermals in einem Pokalfinale. Am 11. Mai 2002 schlagen die Knappen die Werkself von Bayer Leverkusen mit 4:2. 

Im Abschiedsspiel von Ingo Anderbrügge am 28. Juli 2002 treffen die legendären „Eurofighter“ auf die aktuelle Mannschaft des FC Schalke 04. Auf Schalke geht in dem Sommer auch die Stevens-Ära zu Ende. Der holländische Trainer wechselt zu Hertha BSC Berlin, Frank Neubarth von den Bremer Amateuren wird sein Nachfolger. Dieses Gastspiel ist jedoch auch nicht von langer Dauer, denn am 26 März 2003 trennt man sich von Frank Neubarth. Marc Wilmots und Oliver Reck erklären sich bereit, die Mannschaft bis zum Saisonende zu betreuen. Schalke wird Siebter. 

Am 24. Juni 2003 wird der Erfolgstrainer Jupp Heynckes als neuer Trainer vorgestellt, doch die erhofften Erfolge bleiben aus. Nach 15monatiger Tätigkeit und nur Platz 14 in der Liga trennt Schalke sich von Heynckes am 15. September 2004. Der Schwabe Ralf Rangnick bekannt als „Professor“ folgt am 28. September 2004 Heynckes als Trainer und bringt auch den Erfolg wieder zurück. Er führt Schalke bis auf den zweiten Tabellenplatz und somit in die Königsklasse. Gleichzeitig führt er die Knappen bis ins Pokalendspiel wo sie jedoch am FC Bayern München scheitern. 

Trotz guter Leistung in der Championsleague müssen sich die Schalker am 6. Dezember 2005 aus der Königsklasse verabschieden. Sie belegen hinter dem AC Mailand und dem PSV Eindhoven den dritten Tabellenplatz und spielen somit im UEFA Cup. 

Aufgrund akuter Missverständnisse mit dem Schalker Vorstand und öffentlichen Diskussionen um eine Vertragsverlängerung gibt Ralf Rangnick am 9. Dezember 2005 bekannt, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird. Da ihm sein Verhalten am vorletzten Spieltag (bei einer Runde durch die Arena „verabschiedet“ er sich von den Fans) zum Vorwurf gemacht wird, beurlaubt man ihn für die restliche Vertragslaufzeit. 

Das letzte BL Spiel der Hinrunde gegen den VFB Stuttgart leitet Olli Reck. In der Winterpause wird Mirko Slomka(bis dahin Co-Trainer von Ralf Rangnik) zum neuen Cheftrainer befördert. 

Am 11. 02. 2006 stellt Slomka einen neuen Rekord in der Schalker Vereinsgeschichte auf. Die Mannschaft gewinnt gegen die Werkself von Bayer Leverkusen mit 7:4. Soviele Tore sind bei einem Schalkespiel noch nie gefallen. 

Nachdem die Mannschaft es bis in das UEFA-Cup Halbfinale gebracht hat, verliert sie das Rückspiel in Sevilla 1:0 (Hinspiel 0:0) nach Verlängerung. Ebbe Sand , der nach 7 Jahren auf Schalke seine Karriere in der Bundesliga beendet, bedankt sich bei seinem letzten Pflichtauftritt für Schalke mit einem Tor gegen den VFB Stuttgart am 13. 05. 2006 und wird von den Fans würdig verabschiedet. Insgesamt verpassen die Schalker ihr gesetztes Saisonziel mit dem vierten Platz und somit nur dem erreichen des UEFA-CUPs. Nur wenige Tage später, am 17. 05. 2006 wird der Manager Rudi Assauer durch Beschluss des Aufsichtsrats seiner Ämter enthoben. Nach fast 13 jähriger Tätigkeit endet mit seinem Rücktritt eine Ära.

In der ersten Runde des UEFA-Cup`s wird Schalke der AS Nancy zugelost. Nachdem das Heimspiel knapp mit 1:0 gewonnen wird, verlieren die Schalker das Rückspiel in Frankreich mit 3:1 und verfehlen somit das Ziel die Gruppenphase zu erreichen.

Die Knappen spielen am vorletzten Spieltag der Saison 2006/07 in Nord-Lüdenscheid und verlieren hier mit 2:0, somit den bis dahin auch 1. Tabellenplatz und damit die ersehnte Meisterschaft.

Als Vizemeister erhält Schalke in der ersten Gruppenphase der Championsleage Valencia, Chelsea, und Trondheim. Obwohl kaum jemand damit gerechnet hat, ziehen die Knappen als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein. Das Los entscheidet dass die Königsblauen gegen den portugiesichen Rekordmeister FC Porto antreten müssen. Schalke gewinnt das Heimspiel gegen Porto knapp mit 1:0. Auch dem FC Porto gelingt im Rückspiel am 06. 03. 2008 ein 1:0 und erzwingt somit die Verlängerung, die allerdings nichts am Spielstand ändert. Im anschl. Elfmeterschiessen wird der junge Torwart Manuel Neuer zum Held. Er kann 2 Elfer abwehren. Schalke gewinnt mit 4:1 und erreicht den bisherigen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. . . . . das Viertelfinale in der Königsklasse. Hier erhält Schalke dann den FC Barcelona zugelost. Das Heimspiel verliert Schalke mit 0:1. Auch im Rückspiel müssen sich die Schalker nach einer grandiosen Vorstellung in den ersten 45 Minuten mit 1:0 geschlagen geben. Nur 4 Tage später am 13. 04. 2008 trennt sich der Verein von seinem Trainer Slomka. (Schalke hatte wenige Stunden vorher das Ligaspiel in Bremen mit 5:1 verloren). Die verbleibenden 6 Spiele wird die Mannschaft von den Eurofightern Youri Mulder und Mike Büskens geführt. Von den möglichen 18 Punkten holt das Team 16 und beendet die Saison auf dem 3. Tabellenplatz. Als Trainer für die neue Saison kommt der Niederländer Fred Rutten von Twente Enschede.

Nach einer ziemlich erfolgreichen Saison 07/08 sind die Erwartungen für 08/08+1 noch grösser. Mit unserem neuen Trainer Fred Rutten ist die Vorbereitung schon sehr durchwachsen verlaufen, bis dann in der Champions-League-Qualifikation Atletico Madrid zugelost wurde. Das Heimspiel wurde mit 1:0 gewonnen und das Rückspiel ging klar mit 4:0 verloren. Das auftreten im UEFA-Cup war nicht erfolgreicher. Mit dem letzten Platz verabschiedete sich das Team sang- und klanglos. Daraufhin waren die Hoffnungen zerstört. In der Liga fing alles ziemlich gut an, aber nach 2/3 der Spiele musste man realisieren, dass es dieses Jahr mit dem Platz an der Sonne wohl nichts wird, da unser Spiel auch eintönig ist und die Chancenauswertung wie in den Jahren zuvor nicht die Beste ist. Nach der Niederlage gegen den HSV wurde unser Trainer nach dem 25. Spieltag entlassen und wenn man ehrlich ist, hat er nie zu uns gepasst. Danach übernahm das schon zuvor erfolgreiche Trio wieder das Zepter und das Ziel UEFA-Cup war fest vor unseren Augen. Leider hatte es nicht gereicht und wir wurden in einer völlig verkorksten Saison nur 8. mit 11 Punkten Rückstand auf Platz 5. Dabei war die Suche nach einem Trainer in vollem Gange und nach einer missratenen Darstellung in der Presse wurde hinter den Kulissen schon einer der besten Deutschen Trainer verpflichtet. Am 23.05. wurde es dann offiziell und der neue Trainer und Manager auf Schalke ist Felix Magath. Zuvor wurde am 09.03. das Schalker Urgestein Andreas Müller als Manager unseren Vereins entlassen. Die neue Saison wird ein richtiger Neuanfang und einige strukturelle Veränderungen werden im Verein angestrebt.

Leider ist am 11.11.2008 auch eine Schalke-Legende von uns gegangen, Karl-Heinz "Charly" Neumann, der Inbegriff eines Schalkers. We never forget you.

Am 1 Juli 2008+1 übernahm Felix Magath die Posten des Trainers und Managers in einer Personalunion, und kündigte grosse Veränderungen im Verein an. Das merkte man zum einen an der Zusammenstellung des Kaders, wo man sehr stark auf die Jugend setzt, aber auch an der Machtverteilung im Verein. Leider kamen wir am Anfang der Saison mehr durch unsere finanziell prekäre Lage in die Schlagzeilen. Die Lage war ziemlich angespannt, aber man hat mit viel Arbeit und Geschick die Lage entspannt. Man schaffte es sogar durch eine clevere Umstrukturierung sich aus den "Klauen" der Schechter-Anleihe zu befreien. Natürlich waren die sportlichen Schlagzeilen noch erfreulicher und am Ende spielte man sogar noch um die Deutsche Meisterschaft mit. Am Anfang der Saison hatten alle nur ein Ziel, Platz 5 und damit das Internationale Geschäft zu erreichen. Schnell merkte man, dass diese Mannschaft endlich mal wieder eine richtige "Schalker" Mannschaft ist. Einer kämpfte für den anderen und kein Weg war zu weit, was sicherlich auch an dem harten Training von Felix Magath lag. Man sah zwar nicht immer den feinsten und kombinationsreichsten Fussball aber aus den letzten Jahren hat man auch gelernt, das man allein mit 70% Ballbesitz kein Spiel gewinnt. Ein wichtiger Faktor des Erfolgs war sicherlich auch, das die Mannschaft und die Fans wieder ein ganzes Stück näher zusammen gerückt sind. Am Ende sprang der grandiose 2. Platz heraus, welcher in unserem Wohnzimmer wie eine Meisterschaft gefeiert wurde, wo selbst ein Bayerntrainer ins schwärmen kam. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber man darf jetzt nicht den gleichen Fehler wie 2008 machen und blind in die Mannschaft investieren. Was man auch nicht vergessen darf, ist das man erst in der Verlängerung gegen den FCB im Halbfinale des DFB-Pokals mit 0:1 verloren hat. Jetzt freuen wir uns auf die CL und hoffen auf eine ähnlich erfolgreiche Saison.

Danke für ein GEILES Jahr.

Nach einem sensationellen Jahr, kämpferisch und tabellarisch mit Platz 2, hofften wir auf ein weiteres GEiles Jahr.

Die schwachen Leistungen nach einem holprigen Saisonstart, mit dem Hoffnungsschimmer in Freiburg, zogen sich aber bis zur Winterpause durch.

Nicht in der Liga, aber in der Cl war unser S04 eine Macht.

Zuhause lieferten unsere Knappen tolle Spiele, wo man keinen Punktverlust hinnehmen musste.

Mit dem Platz an der Sonne in der Gruppenphase zogen wir zurecht in das Achtelfinale, wo wir auf einen alten bekannten, den FC Valencia, trafen.

Das Hinspiel, in Valencia, endete 1:1 und das Rückspiel in unserer Donnerhalle, wo wir in diesem Jahr eine Macht waren, gewannen wir mit 3:1!

Somit zogen wir in das Viertelfinale ein gegen den nächsten bekannten mit guter Erinnerung an 97, Inter Mailand. Es war ein Hammerlos, aber wir sind Fighter und das haben wir bewiesen. Nach einem frühen Rückstand hatte man schon so seine Bedenken. Aber dann passierte etwas WAHNSINNIGES, was man sicherlich auch dem vorhergegangenen Trainerwechsel verdanken durfte. Wir schlugen den Vorjahressieger mit 5:2 in Mailand, ein Feiertag für alle Knappen. Selbst Zuhause gewann man mit 2:1, somit standen wir im Halbfinale mit Namen wie Manchester United, Real Madrid und dem FC Barcelona! Hier sah man die Unterschiede sehr deutlich. Zuhause verloren wir leider verdient mit 0:2 und in Manchester waren die Engländer auch eine Nummer zu gross, 4:1.

Aber man muss nicht traurig sein, es war ein Schönes Gefühl unter den Besten 4 in Europa zu stehen mit diesen grossen Dreien. Der Trainerwechsel wurde gerade noch rechtzeitig vollzogen, um einen grösseren Schaden zwischen Fans und Verein zu vermeiden. FM hatte eine Schiene gefahren welche man auf Schalke nicht nehmen wollte. Den Lohn hat er bekommen, Thema durch!

ABER! Da war ja noch etwas! Eine schöne Ausfahrt mit dem FC nach Berlin. Nach einem Siegeszug über Aalen, FSV Frankfurt, Augsburg, Nürnberg und München zogen wir in das DFB Pokal-Finale gegen den MSV Duisburg ein. Einen Sieg in dieser Höhe in einem DFB Pokal-Finale schaffte nur eine Mannschaft vor uns, die Knappen von 72!!! Die BL beendeten wir auf dem 15. Platz. Aber man kann trotzdem von einem erfolgreichen Jahr sprechen mit den 2 Höhepunkten CL und DFB Pokal!